KI-Schrott ist Überleben
Der Begriff »KI-Schrott« (englisch: AI Slop) wird inflationär verwendet, und viele haben keine Ahnung, was Generative KI eigentlich ist. Dabei ist die Antwort ganz einfach: Generative KI ist ein Werkzeug, genau wie Photoshop und Spiegelreflexkameras zu Beginn ihrer Markteinführung. Allerdings hat Generative KI die Kreativbranche so rasant verändert, daß viele keine Zeit hatten, sich anzupassen, sich zu informieren oder sich damit auseinanderzusetzen. Das ist kein neues Phänomen, ähnliches fand bei der Erfindung der (Kleinbild-) Photographie statt, wo viele den Tod der Malerei vorhersagten. Oder bei der Einführung des Kinos, das zum Tod des Theaters führen sollte.
Doch weder starb die Malerei durch die Photographie, noch das Theater durch das Kino. Sie mussten sich aber verändern, um gegen die neue Konkurrenz zu bestehen. Sie fanden neue Ausdrucksformen, wie auch die Photographie und das Kino gewaltige, neue Werke hervorbrachten. Nicht alles war gut, wenn schlechte Portraitmaler durch schlechte Portraitphotographen oder seichtes Boulevardtheater durch Seifenopern ersetzt wurden, war nicht immer ein Fortschritt zu erkennen. Aber in jedem neuen Medium stecken neue Möglichkeiten und es gilt, diese zu entdecken und zu erarbeiten.
Darauf versucht auch OpenArt.ai in dem Video »The Case Against Hating AI Slop« (Argumente gegen den Hass aud KI-Schrott) hinzuweisen. Auch wenn man beachten muss, daß OpenArt als Anbieter von KI-Services alles andere als neutral ist, ein Argument gilt auf jeden Fall: Generative KI ist eine riesige Chance für Menschen wie mich, denen kein Griffel in die Wiege gelegt wurde, neue, kreative Möglichkeiten zu entdecken und sich darin auszutoben. Ich gebe zu, nicht alles ist es wirklich wert, an die Öffentlichkeit zu gelangen, aber das gilt auch für die Massen an Photos, die zum Beispiel auf Instagram hochgeladen werden.
Ähnlich argumentiert auch der »Merzmensch« Vladimir Alexeev, der in dem Beitrag »2025: Merzmensch im Gespräch. Seminare, Performances und Talks von Merzmensch« (Medium.com, daher eventuell Bezahlschranke) alle seine diesbezüglichen Aktivitäten vom vergangenen Jahr noch einmal aufgelistet hat.
Wer Generative KI selber ausprobieren möchte: Der aus vier relativ kurzen Videos bestehende »OpenArt AI Image/Video Beginner Course« ist ein guter Einstieg. Und wer dann tiefer einsteigen will, der sollte sich die OpenArt Tutorials Seite mal genauer anschauen.
Warnung: Wie ich hier schon einmal schrieb, ist die Nutzung von OpenArt.ai nicht kostenlos, nach einer kurzen Einführungsphase wird die Nutzerin oder der Nutzer zur Kasse gebeten. Aber Qualität hat eben seinen Preis und OpenArt wie auch Scenario, die beiden von mir genutzten KI-Bildgeneratoren, sind meiner Meinung nach ihr Geld durchaus wert.
War sonst noch was? Ach ja, manchmal braucht man nahtlos ineinander übergehende Video-(Endlos-)Schleifen. Das obige Video »Create Seamless Loops with OpenArt AI« zeigt, wie man diese (fast) nur mit OpenArt-Bordmitteln realisieren kann.
Bild: KI-Schrott ist Überleben, erstellt mit OpenArt.ai. Prompt: »An anthropomorphic domestic pig with robot implants on its head, dressed in a black bow tie and a black vest, stands on a busy street corner in a major city, holding up a sign that reads “KI Schrott ist Überleben.” The passersby, however, barely notice the pig. Colored classic comic style. Language: German. No speech bubbles.« Modell: Nano Banana Pro.
