Zurück ins Wunderland: OpenArt und Character 2.0
Zur Vorbereitung meiner geplanten Rückkehr ins Wunderland, um dort interaktive Spiele und Geschichten mit Twine, Ren’Py oder Tuesday JS zu entwickeln, sind mir zwei großartige Tutorials untergekommen:
Im ersten Video stellt OpenArt sein runderneuertes Spielzeug Charcter 2.0 vor, mit dem sich konsistente Charaktere (aber auch andere Dinge) erzeugen lassen,
im zweiten Video demonstriert Bob Doyle an konkreten Beispielen, wie man das bewerkstelligt. Die Ergebnisse haben mich ziemlich umgehauen und sind bedeutend einfacher in der Handhabung, als die Versuche, die ich bisher unternommen hatte, um konsistente Charaktere zu erzeugen. Und während bei meinen bisherigen Experimmenten die Konsistenz nur annähernd erreicht wurde (vergleiche zum Beispiel hier), verspricht OpenArt nun eine absolute Konsistenz zu erreichen.
Das alles ist für meine Pläne ziemlich wichtig. Denn während interaktive Geschichten oder Spiele mit Twine eine nur annähernde Konsistenz noch verzeihen können (siehe zum Beispiel »Smashing Pumpkins«), nehmen Visual Novels mit Ren’Py oder Tuesday JS es doch ziemlich übel, wenn der Held in einem Bild eine Brusttasche am Hemd besitzt, die im nächsten Bild fehlt.
Ich bin vorsichtig, das alles kann auch wildes Marketing-Geklingel von OpenArt sein, daher werde ich erst einmal eigene Experimente durchführen und Character 2.0 auf seine Praxistauglichkeit testen. Ich habe also wieder zu tun und ich freue mich darauf. Still digging!
Bild: Alice und die Grinsekatze, erstellt mit Scenario. Prompt: »Little girl Alice, with blonde hair and pigtails, a white apron and a blue dress, stands in front of a tree, the Cheshire Cat sits on the tree and grins broadly at Alice. Colored classic comic style. Language: German. No speech bubbles. No headlines.«, Modell: Seedream 4.5.
