Reichspressekonferenz mit Monogatari
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Ich habe erste, echte Schritte mit Monogatari unternommen, der leichtgewichtigen Engine für interaktive Geschichten und Visual Novels. Als Aufhänger diente mir die unsägliche und unwürdige Geschichte, die der Kulturstaatsminister Wolfram Weimer (parteilos) mit dem Deutschen Buchhandelspreis veranstaltete. Erst hatte er drei linke Buchläden von der Liste der für den Buchhandekspreis nominierten gestrichen, weil sie angeblich nicht verfassungskonform seien (einen Beleg dafür blieb er aber bis heute schuldig), und dann hat er nach massiven Protesten aus der Kulturszene feige und weil er die politische Auseinandersetzung fürchtete, die vorgesehene Verleihung des Preises auf der Leipziger Buchmesse abgesagt.
Das schreit geradezu nach Satire und ich wollte so etwas ja schon immer mal für das Netz erstellen und ausprobieren. Da für solche kurzen Clips Ren’Py einfach zu lange lädt, bot sich Monogatari für die Realisierung an. Die Figur des Pressesprechers Mark Wort habe ich – wie hier beschrieben – mit OpenArts neuem Spielzeug Character 2.0 erzeugt. Das Teil generiert tatsächlich konsistente Charaktere, die für den Einsatz in Visual Novels geeignet sind.
Das ganze verspricht viel Spaß und auch wenn ich jetzt erst einmal mit Twine und Chapbook meine Ausflüge ins Wunderland wieder aufnehmen und auch dafür die Bilder mit den gekünstelten Intelligenzien meines Vertrauens (OpenArt und Scenario) generieren möchte, werde ich Monogatari nicht aus den Augen verlieren. Denn die Zeit schreit geradezu nach Satire und in solchen kurzen Clips kann man sich nett austoben. Still digging!
Die Geschichte oben kann übrigens neu gestartet werden, wenn Ihr entweder auf »Quit« klickt oder die komplette Seite oder auch nur den Iframe neu ladet.