Zurück ins Wunderland (schon wieder) und dieses Mal mit Harlowe
Ich weiß, ich bin sprunghaft, aber nachdem die Sommerhitze der letzten Wochen mich ausgebremst hatte, habe ich mit der beginnenden Abkühlung den Entschluß gefasst, meine Reise ins Wunderland mit Twine wieder aufzunehmen, und zwar mit einem erneuten Reboot, dieses Mal mit dem (Default-) Storyformat Harlowe.
Grund dafür ist, daß ich zum einen den Eindruck habe, daß mit Chapbook nicht mehr viel passiert, zum anderen aber auch, daß mein letztes Experiment mit Harlowe und Imagemaps so erfolgreich verlief1.
Außerdem habe ich gerade gestern den Artikel »Simplicissimus auf Social Media« gelesen, der berichtet, wie das Kulturamt der Stadt Gelnhausen (der Geburtsstadt von Hans Jakob Christoffel von Grimmelshausen) die barocke Romanfigur für die Gegenwart neu belebt. Das brachte mich auf die Idee, Alice auch in (von gekünstelter Intelligenzia) erstellten Videos agieren zu lassen2:
Auch meine Ausflüge ins Wunderland sind ja literarisch motiviert. Allerdings habe ich mich nicht nur von Lewis Carrols Werken inspirieren lassen, sondern auch »Der Wind in den Weiden« von Kenneth Grahame wie die Welt von Oz des amerikanischen Schriftstellers Lyman Frank Baum standen Pate für meine Ideen (und für mein Wunderland)3.
Außerdem hat mich der Greenfoot-Kurs »Eine Stadt jagt Vito Vicious«4 des gestern schon lobend erwähnten Berthold Metz ebenfalls inspiriert. Er behandelt zwar ein ganz anderes Genre und eine ganz andere Programmierumgebung, aber er zeigt, wie man mit viel Phantasie und mit wenig Aufwand interessante Geschichten und Spiele erstellen kann.
Daher soll meine Reise ins Wunderland auch eher aus kleinen Ausflügen bestehen, in denen jeder Ausflug ein spezielles Thema behandelt oder eine spezielle Frage löst. Glaubt mir, ich bin motiviert. Still digging!
Bild: Alice vor dem Burgtor, erstellt mit OpenArt. Prompt: »@Alice stands before the gate of a castle. The gate is guarded by @Fritz Frosch, who looks very serious and demands the password for entry. Classic American comic book style; no speech bubbles, no text boxes.« Modell: Nano Banana 2.
Fußnoten
SugarCube wäre zwar auch eine Option, aber dieses Storyformat überfordert vielleicht Anfängerinnen und Anfänger. Und meine Reise ins Wunderland soll ja gerade Anfängerinnen und Anfänger dazu einladen, mit Twine zu spielen und eigene interaktive Geschichten zu entwickeln.↩︎
Mit ein paar Tricks soll man Videos auch als interaktiv Elemente in Twine nutzen können.↩︎
Ich gestehe, ich habe zu viele Kinderbücher gelesen. 🤓↩︎
Das Video ist Teil der Monsterplaylist »Greenfoot-Java-Kurs, die zur Zeit aus 52 Videos besteht, und ist im ersten Abschnitt zu finden, der vor vier Jahren hochgeladen wurde (die Videos sind alle mit »Greenfot-Kurs[#n]« getitelt). Sie bestehen aus den ersten 30 Titeln der Playlist.↩︎
