Auf zu neuen Ufern: Erste Schritte mit Zensical
Wie ich gestern schon andeutete, plane ich einen Neustart meiner Twine-Tutorials. Und diese sollen nicht nur in einer digitalen Rumpelkammer gesammelt und kontinuierlich weiterentwickelt, sondern auch auf meinem Neocities-Account veröffentlicht werden1. Also als eine Art digitaler Garten im IndieWeb.
Als Werkzeug dafür habe ich mir den vor einem Vierteljahr vorgestellten MKDocs (Material)-Nachfolger Zensical ausgeguckt. Denn der verspricht nicht nur, ein hervorragendes, Markdown-basiertes Werkzeug für die Erstellung einer Dokumentation mit statischen Seiten zu sein2, sondern will auch in die Fußstapfen von Notion treten. Damit könnte er nicht nur die Lücke zwischen meinem Zettelkasten (Joplin) und einem Publikationswerkzeug, die bisher Anytype ausfüllt, schließen, sondern wäre sogar beides: Sowohl digitale Rumpelkammer wie auch Publikationstool.
Doch dafür sind natürlich Tests notwendig. Also habe ich Zensical erst einmal installiert. Da ich Anaconda nutze, habe ich mit dem Anaconda-Navigator erst einmal eine virtuelle Python-Umgebung angelegt und sie zensical genannt. Dann habe ich im Terminal mit
Zensical installert. Danach habe ich den Atom-Nachfolger Zed als Editor angeworfen3, ein schon vorher im Finder angelegtes Projektvereichnis geöffnet und das integrierte Terminalfenster geöffnet. Darin habe ich mit
ein neues Projekt angelegt.
Das sah dann wie im Screenshot oben aus. Mit
wurde dann auch noch der integrierte Live-Server gestartet und dann konnte ich nach Herzensluft mit den Seiten und mit deren Inhalten experimentieren und mich langsam mit Zensical vertraut machen.
Zusätzlich hatte ich noch zwei Quellen gefunden, die sich mit Zensical befassten (das Paket ist so neu, da stößt selbst unser aller Datenkrake an ihre Grenzen):
- Peter Killert: Aus »mkdocs« wird »Zensical«, Killert.de | Kultur-Magazin.de vom 22. Februar 2026
- Fumiaki Kobayashi: Migrating to Zensical, the Successor to MkDocs, Medium.com vom 15. April 2026
Doch jetzt werde ich mich erst einmal durch die Zensical-Dokumentation wühlen und nachlesen, was ich mit meinem frisch installierten, neuen Spielzeug alles anstellen kann. Still digging!
Bild: Der Märzhase auf Ideogram, erstellt mit Ideogram 4.0. Prompt: »The March Hare sits at a desk in front of an antiquated, steampunk-style computer, typing on a keyboard. He wears a pair of aviator goggles, which he has pushed up onto his forehead. On the desk stands an open card catalog, its contents a chaotic jumble of handwritten index cards and loose scraps of paper. Beside the keyboard sits a mug of steaming coffee. Shelves crammed with books and steampunk knick-knacks line the walls. Through a window, one looks out upon a steampunk version of Berlin. Colored classic American comic style. Language: German. No speech bubbles, no textboxes. No German flags.«
Fußnoten
Keine Angst, die Erstveröffentlichung erfolgt natürlich nach wie vor in diesem
BlogKritzelheft. 🤓↩︎Das habe ich bei dem Vorvorgänger MkDocs (noch ohne Material) bereits erfolgreich mit meinem Projekt »Processing.py in Beispielen« getestet.↩︎
Auch wenn es so aussieht: Ich habe eigentlich nichts gegen Visual Studio Code. Aber mein VS Code ist so überladen, daß ich befürchte, daß sich die vielen Erweiterungen gegenseitig in die Quere kommen und behindern. Daher versuche ich die Last auf mehrere Schultern zu verteilen. Und einen Teil der Last trägt bei mir Zed, einen anderen vielleicht bald Nextpad++.↩︎

